Der Atemschutzeinsatz gilt nach wie vor zu den gefährlichsten Einsätzen im Tätigkeitsbereich der Feuerwehren - dies muss geübt sein. Da mit dem generellen Übungsbetrieb innerhalb der Feuerwehr Lannach letzte Woche gestartet wurde, übten gestern Freitag, den 16. April 2021 einige Atemschutzgeräteträger den Ernstfall.

Nach der erforderlichen Teilnehmererfassung inkl. Covid-Test wurde im Rüsthaus zuerst ein kurzer Theorieteil zum Thema "Grundsätze im Atemschutzeinsatz" besprochen, bevor zum Übungsobjekt in die VS Lannach ausgerückt wurde. Übungsannahme war eine vermisste Person bei einem Brand im Werkraum der Volksschule. Nach dem richtigen Ausrüsten des Atemschutztrupps, wurde mit der Personensuche begonnen - diese wurde durch Anbringen von Sichtschutzfolie auf den Masken, welche eine verrauchte Umgebung darstellen, erschwert. Die Person wurde im erstellten "Labyrinth"  trotzdem rasch mittels Wärmebildkamera gefunden und mit dem Tragetuch gerettet. Dabei wurde auf den richtigen Umgang und die Vorgehensweise mit allen zur Verfügung stehenden Materialen geachtet. Nach dem Versorgen der Geräte konnte die Atemschutzübung beendet werden, die fünf eingesetzten Mitglieder sind nun wieder "up to date". Ein Dank gilt der Direktorin der VS Lannach Dipl.-Päd. Michaela Edelmann-Plank sowie der Brandschutzbeauftragten HFF Elisabeth ORTNER für die Möglichkeit der Übung in der Volksschule.

Fotos: OBM d. V. Wolfgang NATERER

 

 

 

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