Der richtige Einsatz der Technik bei einem Forstunfall
Die richtige Verwendung der uns im Feuerwehrdienst zur Verfügung stehenden technischen Geräte bei einer Menschenrettung nach einem Forstunfall war das Thema bei der Monatsübung am gestrigen Montagabend, den 21.09.2026.
Nach der Einweisung und Aufteilung der Mannschaft auf die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge durch den Übungsleiter HBM d. V. Wolfgang NATERER rückten die Kräfte in Richtung des Übungsortes in der Waldstraße ab. Die Übungsörtlichkeit wurde unmittelbar nach dem Eintreffen entsprechend gesichert und mittels Lichtmast auf dem TLFA 4000-200 und einem Scheinwerfer mittels Stromversorgung durch das Notstromaggregat ausgeleuchtet, wobei darauf Bedacht genommen wurde, dass nicht durch Schattenwurf die Arbeit der Einsatzkräfte beeinträchtigt wird.
Um die eingesetzten Kräfte bei der „Menschenrettung“ nicht zu gefährden, war ein Baumstamm unter Verwendung des Greifzuges und des TLFA 4000-200 als Anschlag zu sichern. Erst danach konnte mit der „Menschenrettung“ (es wurde dabei unsere Übungspuppe verwendet) mittels Hebekissen und entsprechendes Material zum Unterbauen begonnen werden. Sowohl bei der Sicherung mittels Greifzug (Beachtung des Gefahrenbereiches beim Greifzugseil) als auch beim Einsatz der Hebekissen wurde auf die Sicherheit der Einsatz-/Übungskräfte besonders bedacht genommen, weshalb der zu hebende Baumstamm zusätzlich mit Erdnägeln gegen ein seitliches Verrutschen gesichert wurde.
Für einen notwendigen Abtransport der verunglückten Person war die Bereitstellung der Schaufeltrage und des Sanitätsrucksackes durch die Übungskräfte vorzubereiten.
Nach der erfolgreichen „Rettung“ der verunglückten Person wurde auf die Herstellung der Einsatzbereitschaft durch die sorgsame Versorgung der Einsatzmittel bedacht genommen, damit sämtliche Gerätschaften sofort wieder einsatzbereit zur Verfügung standen.












Die Übungsnachbesprechung erfolgte nach dem Einrücken im Rüsthaus der FF Lannach.
Fotos: FF Lannach