Monatsübung „Blackout“
Am vergangenen Freitagabend führten wir nach Vorbereitung durch LM Ing. Andreas KÖPPEL eine Monatsübung zum Thema „Blackout“ durch, wobei es in der Übung nicht um die Situation „Blackout“ ging, sondern darum, wie Einsätze im Falles eines längerfristigen und großflächigen Stromausfalles seitens der Feuerwehr zu bewältigen und welche Maßnahmen intern zu setzen sind.
Die Erstalarmierung von Verantwortlichen der Feuerwehr erfolgte durch das automatische Starten des Notstromaggregates aufgrund des simulierten Stromausfalles. Diese erhielten eine Informations-SMS über den Stromausfall und den Start des Aggregates.
Durch den großflächigen Stromausfall kam es zur Auslösung einer BMA-Anlage und musste vor Ort Nachschau gehalten werden, da eine Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen auf Grund des inzwischen ausgefallenen Handynetzes (Übungsannahme) nicht möglich war. Im Rüsthaus wurde parallel eine stationäre Einsatz-/Übungsleitung eingerichtet, welche eine weitere Alarmierung der Feuerwehr zu einem Wohnhaus erhielt, wo eine Person in einem stecken gebliebenen Lift vermutet wurde (Übungsannahme)!
Nach Abarbeitung der Übungsszenarien durch die jeweiligen Kräfte rückte die Mannschaften ein und es galt Maßnahmen zu setzen, wie die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr im Ernstfall aufrecht erhalten werden kann und wie das Rüsthaus für diesen Einsatzfall strukturiert wird. Im Zuge dieser Vorbereitungen wurde auch die Leistungsfähigkeit des Notstromaggregates getestet, sowie die Bedienung und eine eventuelle Betankung geschult.
Das nächste Szenario war die Bewältigung eines Kleinbrandes durch die Einsatzkräfte, da davon ausgegangen wird, dass sich die Bevölkerung alternativ versorgt bzw. Lösungen zum Kochen sucht. Dabei können Unfälle nicht ausgeschlossen werden.






Zum Abschluss erfolgte eine detaillierte Übungsnachbesprechung, wobei nochmals auf die Wichtigkeit der Kommunikation zwischen den Kräften und die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft hingewiesen wurde.
Fotos: FF Lannach