Gestern Freitag, den 02. Oktober fand mit Beginn um 18:30 Uhr eine Übung des MRAS-Teams (Menschenrettungs- und Absturzsicherungs-Team) im Rüsthaus Lannach statt.

Die Übung wurde in einen theoretischen sowie praktischen Teil eingeteilt, wobei die Mitglieder des MRAS-Teams alle die gestellten Aufgaben erfüllen konnten. Die Sicherheitsmaßnahmen bezüglich COVID-19 konnten durch den Sicherheitsabstand bzw. dem Tragen von MNS-Masken eingehalten werden.

Im theoretischen Teil wurde kurz die Materialkunde - Seile, Anschlagmittel und -punkte, Verbingungsmittel sowie die persönliche Schutzausrüstung - durchgegangen, sowie die gängisten Knoten in der MRAS-Thematik beübt. Nach dem Ausrüsten mit dem Mann- und Truppset, wurde am Schlauchturm das Abseilen beübt. Dabei wurde vor allem großes Augenmerk auf die richtige(n) Anschlagpunkte, Sicherung, Redundanzsicherung, Partnercheck sowie die Knoten gelegt. Auch Neuerungen in der MRAS-Thematik wie die Selbstsicherungsschlinge wurden beübt. Nach den aktiven Abseilvorgängen, wurde das passive Abseilen - welches in der Feuerwehr bevorzugt verwendet wird, um beide Hände zum Arbeiten frei zu haben - beübt. Auch die Kommandos bei der Arbeit des MRAS-Teams wie "Seil frei", "Stand" und "Achtung Seil" wurden berücksichtigt. Vor allem das Vertrauen in das Material und das Team ist bei dieser "Feuerwehrarbeit" wichtig, um in luftigen Höhen (Feuerwehrturm 13m) ein sicheres Gefühl zu haben.

Nach knapp 2 Stunden intensiver Übung - die Konzentration bei diesen Übungen ist besonders wichtig - konnte nach dem Versorgen des Geräts die Übung beendet werden.

Fotos: LM d. F. Ing. Andreas KÖPPEL, OBM d. V. Wolfgang NATERER

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