Der Atemschutz stellt für jedes Mitglied in der Feuerwehr eine besondere Herausforderung dar. Sollte seitens der Feuerwehr ein Eingreifen in verrauchten Räumen oder Bereichen notwendig sein, in denen mit Atemgiften gerechnet werden muss, so werden diese Arbeiten nur unter Verwendung von Atemschutz durchgeführt.

Die 3-tägige Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgt in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring und setzt einen sportlichen Belastungstest (AKL-Test) voraus. Im Rahmen der Ausbildung werden die Funktionsweise von Atemschutzgeräten, die Sicherheitsmaßnahmen bei der Verwendung von Atemschutz sowie verschiedene Taktiken im Atemschutzeinsatz theoretisch erklärt aber vor allem praktisch beübt. In der FF Lannach sind derzeit 9 Mitglieder zum Tragen von Atemschutz zugelassen.

Insgesamt verfügt die Feuerwehr Lannach über 6 Atemschutzgeräte von Interspiro, 9 Atemschutzmasken sowie 18 Atemluftflaschen. Mit diesen Geräten können Einsatzzeiten von bis zu 30 Minuten erreicht werden, abhängig von Belastung und Luftverbauch des Atemschutzgeräteträgers.

 
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